Ein Liebespaar gefangen zwischen unterdrückenden Strukturen und einem in Solidarität verwurzelten Klassenkampf. Ein Gewächshaus in Südspanien mit prekären Arbeitsbedingungen: Vorarbeiter Iván verliebt sich in die Saisonarbeiterin Hadoum. Ein prekäres Konstrukt aus klassenbasierten Machthierarchien zwingt Iván dazu, sich zu fragen: Mit wem solidarisiert er sich, und wo findet ihre leidenschaftliche Verbindung ihren Platz?
IVÁN & HADOUM erkundet auf ruhige und organische Weise das komplexe Zusammenspiel von Identität, Macht und Ausgrenzung und verliert sich dabei gleichzeitig in leidenschaftlicher Zweisamkeit. Die spanisch-deutsch-belgische Koproduktion wurde bei der diesjährigen Berlinale mit dem Teddy Award für den besten Spielfilm ausgezeichnet. Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Queer Filmfestival München im Rahmen der MonGay.
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